Parietale Therapie

Die parietale Osteopathie behandelt Störungen im Bewegungsapparat. Dazu gehören Knochen und Knorpel, Muskeln, Faszien, Sehnen und Bänder. Dieses Muskel-Skelett-System gibt dem Körper Stabilität und Zusammenhalt und befähigt uns, aufrecht zu gehen. Außerdem verleiht es unserem Körper Beweglichkeit.

Häufige Störungen in diesem Bereich sind Gelenk-Blockaden, Rückenschmerzen aber auch Muskelverspannungen, um nur einige zu nennen.

Unser Körper ist ein komplexes Zusammenspiel all seiner Elemente, wobei jede Struktur eine Funktion besitzt. Die Aufgabe des Osteopathen besteht nicht nur darin, mit der Anatomie genauestens vertraut zu sein, sondern darüber hinaus auch die Funktion jeder einzelnen Struktur und ihre Wechselbeziehung zu anderen Körpergeweben zu kennen.

Gerade am Beispiel von Rückenschmerzen lässt sich leicht verstehen, dass es keine rein lokalen Probleme gibt, sondern alle Systeme des Körpers in Wechselbeziehung zueinander stehen.

So können Rückenschmerzen in der Lendenwirbelsäule von Verdauungsbeschwerden herrühren oder Halswirbelsäulenprobleme Migräne oder Kopfschmerz verursachen.

Auch Haltungsfehler verursachen durch die Überbeanspruchung von Muskeln und Bändern vielfältige Beschwerden im Rückenbereich. Und auch ein schiefes Becken kann die Wirbelsäule kompensatorisch so drehen, dass sich daraus Skoliosen (S-Form der Wirbelsäule) oder Wirbelfehlstellungen bilden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Kommt es zu Bewegungseinschränkungen, ist dies die Grundlage für die Entstehung von Krankheit.

Durch eine ausführliche Diagnostik wird deshalb im Vorfeld geklärt, wo der Ursprung der Probleme liegt. An erster Stelle steht dabei immer der globale Ausgleich, erst dann werden die Be­we­gung­sein­schrän­kun­gen im Muskel-Skelett-System behandelt.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass nicht nur die oberflächlichen Symptome  behandelt werden, sondern eine nachhaltige Besserung des gesamten Organismus erreicht wird.

Bekannte Beschwerdebilder:

  • Gelenkblockaden oder Gelenkschmerz
  • Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Ischialgie
  • Rücken-, Schulter-,  Knie und Nackenschmerz
  • Schleudertrauma
  • Tennis- oder Golferellbogen
  • Handgelenksschmerzen, Karpaltunnelsyndrom
  • Verstauchung und andere Verletzungen
  • postoperative Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen
  • Nachbehandlung bei Gelenksersatz