osteopathische_sicht

Wie entsteht Krankheit aus osteopathischer Sicht?

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Bewegung ist Leben

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In der Osteopathie sehen wir den Körper als eine funktionelle Einheit. Alle Strukturen wie Knochen, innere Organe, Muskeln, Blutgefäße und das Nervensystem sind über Faszien (Bindegewebshäute) und Hirnhäute verbunden.

Im gesunden Körper verfügen all diese Strukturen über eine natürliche Eigenbewegung. Kommt es dort zu Bewegungseinschränkungen, ist dies häufig die Grundlage für die Entstehung von Krankheit.

Diese eingeschränkte Bewegung, etwa in Organen, führt zu Funktionsstörungen, zunächst lokal, später in verbindenden Strukturen wie Gefäßen (Blutkreislauf und Lymphsystem), Muskeln und Nerven. Die Folge: Organe werden schlechter versorgt und Schadstoffe schlechter abtransportiert, was zu schmerzhaften Reizen führen kann.

Diese Bewegungseinschränkungen können sich über die Faszien auf andere Strukturen ausweiten. Aus diesem Grund bildet der aktuelle Ort des Schmerzes nicht immer die ursächliche Problematik ab. So können zum Beispiel Schulterschmerzen von Verdauungs- oder Leberproblemen herrühren, Knieschmerzen wiederum mit einer Nierenproblematik in Verbindung stehen.

Häufig versucht der Organismus sich selbst zu heilen, indem er kompensatorisch Haltungen verändert, Herzdruck oder -frequenz erhöht, eine Über- oder Unterfunktion eines anderen Organs verursacht, etwa der Schilddrüse. Diese Form der Kompensation kann der Körper aber nur so lange aufrecht erhalten, solange der Mensch nicht zu viele Bewegungseinschränkungen oder Funktionsstörungen gleichzeitig hat. Denn dies überfordert den Körper, und es zeigen sich Symptome wie Schmerz, Taubheit, Infektanfälligkeit, psychische Unausgeglichenheit oder hormonale Dysbalancen.

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